Einsatzgebiet
Nordrhein-Westfalen
Sitz in Köln-Höhenhaus, im Einsatz von Aachen bis Bielefeld, mit einer Anfahrtsstaffel, die offenlegt, ab wann sich die Fahrt für Sie rechnet.
Was „landesweit" bei uns bedeutet
Viele Betriebe schreiben „NRW-weit" auf die Seite und meinen den eigenen Landkreis. Wir machen es andersherum und legen offen, wo die Grenze verläuft. Wir sitzen in Köln-Höhenhaus: im Rheinland ist das Tagesgeschäft, weiter draußen entscheidet die Auftragsgröße, ob die Anfahrt für Sie und für uns sinnvoll ist.
Der Grund ist schlicht Rechnerei. Ein Bagger auf dem Tieflader, zwei Leute und eine Stunde Fahrt je Richtung kosten Geld, bevor der erste Schlag fällt. Bei einer mehrwöchigen Baustelle fällt das kaum ins Gewicht, bei einem halben Tag Arbeit ist es der größte Posten der Rechnung.
- Bis 50 km (Köln, Bonn, Leverkusen, Bergisch Gladbach, Düsseldorf, Rhein-Erft- und Rhein-Sieg-Kreis): jede Auftragsgröße, keine Anfahrtspauschale
- Etwa 50 bis 100 km (Ruhrgebiet, Bergisches Land, Mönchengladbach, Krefeld, Aachen): ab rund einer Woche Bauzeit, bei Asbestarbeiten auch darunter
- Über 100 km (Münsterland, Ostwestfalen, Siegerland): nach Absprache, sinnvoll bei mehrwöchigen Vorhaben
Köln, unser Kerngebiet
Von Chorweiler bis Rodenkirchen, links- wie rechtsrheinisch. Sitz ist Köln-Höhenhaus im Stadtbezirk Mülheim. Im Stadtgebiet berechnen wir keinen Anfahrtsaufschlag, weil wir ohnehin hier sind.
Köln ist zum Abbrechen anspruchsvoll: enge Altbaustraßen, Innenhöfe ohne Zufahrt, Blockrandbebauung, Straßenbahnschienen. Wer die Stadt kennt, plant Zufahrt, Containerstellplatz und Arbeitszeiten von vornherein richtig. Alles zu Genehmigungen, Stadtteilen und örtlichen Kostenfaktoren steht auf der Seite Abbruch in Köln.
Rhein-Erft-Kreis
Hürth, Frechen, Pulheim, Brühl, Kerpen, Bergheim und Erftstadt. Geprägt von Siedlungsbau der Nachkriegsjahre und Gewerbegebieten. Beides Bestand, in dem Asbest die Regel und nicht die Ausnahme ist.
Die Wege sind kurz, größere Zufahrten meist unproblematisch. Das macht Abbrüche hier planbarer und in der Regel günstiger als in der Kölner Innenstadt.
Bergisches Land und rechte Rheinseite
Bergisch Gladbach, Rösrath, Overath, Leverkusen und Troisdorf. Viel Hanglage, viele Keller in Beton, häufig beengte Grundstücke zwischen gewachsener Bebauung.
Bei Hanglagen ist der Rückbau des Kellers und die anschließende Verfüllung der aufwendigste Teil. Das planen wir von Anfang an mit ein, statt es am Ende als Nachtrag zu stellen.
Bonn und Düsseldorf
Beide liegen innerhalb der 50-Kilometer-Zone und damit im Bereich ohne Anfahrtsaufschlag, unabhängig von der Auftragsgröße. Der einzelne Container gehört hier genauso dazu wie der Komplettabbruch.
Es sind zwei sehr unterschiedliche Bestände: in Bonn viel Nachkriegssubstanz und Denkmalschutz, in Düsseldorf Büro- und Gewerbebauten der 1960er- und 1970er-Jahre, bei denen Spritzasbest am Stahlskelett das bestimmende Thema ist. Was in der jeweiligen Stadt zu beachten ist, steht auf den beiden Seiten im Einzelnen.
Ruhrgebiet und weiter draußen
Essen, Dortmund, Duisburg, Bochum und Gelsenkirchen liegen 70 bis 110 Kilometer entfernt. Hier wird die Auftragsgröße zum Thema: für einen einzelnen Container ist ein Betrieb vor Ort günstiger, und dazu raten wir dann auch. Ab etwa einer Woche Bauzeit rechnet es sich: Hallenrückbau, Gebäudeabbruch, vollständige Entkernung, bei Asbestarbeiten auch darunter.
Noch weiter draußen, im Münsterland, in Ostwestfalen oder im Siegerland, fahren wir bei mehrwöchigen Vorhaben. Fragen Sie einfach mit Ort und Umfang an; wir sagen Ihnen ehrlich, ob es sich für Sie rechnet.
Warum sich bei Asbest auch weite Wege rechnen
Asbestarbeiten darf nicht jeder ausführen. Die TRGS 519 verlangt einen Sachkundenachweis, und ohne den ist ein Betrieb bei diesen Arbeiten schlicht raus. Das dünnt das Feld deutlich aus. Gerade abseits der großen Städte finden Auftraggeber oft keinen Betrieb, der die Sanierung und den anschließenden Rückbau selbst ausführt.
Deshalb fahren wir für Asbestaufträge weiter als für einen Container. Wenn der Schutzbereich ohnehin mehrere Tage steht, spielt eine Stunde Anfahrt am ersten Tag keine Rolle mehr.
Die Asbestanzeige geht in NRW nicht ans Rathaus
Das ist der häufigste Irrtum bei überregionalen Anfragen. Asbestarbeiten sind vor Beginn der zuständigen Arbeitsschutzbehörde anzuzeigen, und die sitzt in Nordrhein-Westfalen bei den Bezirksregierungen, nicht bei der Stadt. Die Bauaufsicht der Kommune ist für den Abbruch selbst zuständig, für die Asbestanzeige aber nicht.
Welche der fünf Bezirksregierungen zuständig ist, richtet sich nach dem Ort der Baustelle: Köln, Düsseldorf, Arnsberg, Münster oder Detmold. Für Auftraggeber mit Objekten in mehreren Städten heißt das, dass parallel bei verschiedenen Stellen angezeigt wird. Wir übernehmen die Anzeigen und behalten die Fristen im Blick.
Was dazugehört, was nicht
Ohne Aufschlag bis 50 km
- Köln, gesamtes Stadtgebiet
- Bonn und Rhein-Sieg-Kreis
- Düsseldorf, Neuss, Dormagen
- Leverkusen, Troisdorf, Niederkassel
- Bergisch Gladbach, Rösrath, Overath
- Hürth, Frechen, Pulheim, Brühl, Wesseling
- Kerpen, Bergheim, Erftstadt
Ab Auftragsgröße
- Ruhrgebiet, Bergisches, Aachen, Krefeld: ab etwa einer Woche Bauzeit
- Bei Asbestarbeiten auch bei kleinerem Umfang
- Münsterland, Ostwestfalen, Siegerland: bei mehrwöchigen Vorhaben
- Im Nahbereich gilt das nicht: dort keine Mindestgröße
Häufige Fragen
Fahren Sie wirklich in ganz NRW?
Für Abbruch, Entkernung und Asbestsanierung ja. Bis rund 50 Kilometer um Köln nehmen wir jede Auftragsgröße an, auch den einzelnen Container. Zwischen 50 und 100 Kilometern, also Ruhrgebiet, Bergisches, Aachen und Krefeld, sollte die Baustelle etwa eine Woche laufen, bei Asbest darf sie kürzer sein. Darüber hinaus sprechen wir über konkrete Vorhaben.
Berechnen Sie Anfahrtskosten?
Bis 50 Kilometer nicht, da ist die Anfahrt eingepreist, Bonn und Düsseldorf eingeschlossen. Darüber weisen wir An- und Abfahrt als eigenen Posten im Angebot aus, statt sie in den Quadratmeterpreis zu rechnen. So sehen Sie, was die Entfernung tatsächlich kostet, und können uns mit einem Betrieb vor Ort vergleichen.
Kommen Sie auch für kleine Aufträge?
Im gesamten Nahbereich ja, auch für einen einzelnen Container, eine Kellerentrümpelung oder einen Wanddurchbruch. Wir grenzen dort weder Ort noch Auftragsgröße von vornherein aus. Erst bei größerer Entfernung sagen wir Ihnen offen, wenn ein Betrieb vor Ort für Sie günstiger wäre.
Wer nimmt in NRW die Asbestanzeige entgegen?
Die für den Baustellenort zuständige Bezirksregierung als Arbeitsschutzbehörde, nicht die Stadt. In Nordrhein-Westfalen sind das Köln, Düsseldorf, Arnsberg, Münster und Detmold. Die Anzeige muss vor Beginn der Arbeiten raus; wir übernehmen sie und behalten die Frist im Blick.
Arbeiten Sie auch für Hausverwaltungen mit mehreren Objekten?
Ja, ein großer Teil unserer Aufträge kommt von Hausverwaltungen und Bauträgern. Bei Objekten in verschiedenen Städten bündeln wir Besichtigungen, führen die Anzeigen je nach Standort bei der jeweils zuständigen Behörde und rechnen auf Wunsch nach Aufmaß und Leistungsverzeichnis ab.
Wie schnell sind Sie vor Ort?
Besichtigungstermine vergeben wir in der Regel innerhalb weniger Werktage, im Kölner Stadtgebiet oft schneller. Bei größerer Entfernung schicken Sie uns vorab Fotos oder ein kurzes Video. Dann bekommen Sie binnen 24 Stunden eine Ersteinschätzung mit Spanne, ohne dass jemand losfahren musste.
Sagen Sie uns,
was weg soll
Ein Anruf genügt meistens. Sie sprechen direkt mit dem Inhaber, nicht mit einer Zentrale.