Abbruchunternehmen
in Bonn
Rund 30 Kilometer rheinaufwärts, die kürzeste Anfahrt außerhalb von Köln, ohne Aufschlag.
Ein Bestand aus genau den falschen Jahrzehnten
Bonn ist zwischen 1950 und 1990 stark gewachsen: Wohnsiedlungen, Verwaltungsbauten, Institutsgebäude. Für den Rückbau bedeutet das eine unangenehme Häufung: Es ist fast genau der Zeitraum, in dem Asbest Standardbaustoff war und bis zum Verbot 1993 in nahezu jedes Gewerk einging.
Wer hier ein Gebäude umbaut oder abreißt, sollte nicht fragen, ob Asbest verbaut ist, sondern wo. Typisch für diesen Bestand sind Floor-Flex-Fliesen samt schwarzem Bitumenkleber, Faserzementplatten an Fassade und Dach, Nachtspeicheröfen, Rohrisolierungen und asbesthaltige Fliesenkleber und Spachtelmassen.
Umnutzung von Verwaltungs- und Institutsbauten
Seit dem Umzug von Parlament und Teilen der Regierung hat sich die Nutzung vieler Bürobauten verschoben. Institute, Verbände, internationale Einrichtungen und Wohnprojekte übernehmen Flächen, die für etwas anderes gebaut wurden.
Fast jede dieser Umnutzungen beginnt mit einer Entkernung bis auf das Tragwerk, inklusive Haustechnik, die dem Standard von vor vierzig Jahren entspricht. Der kritische Punkt ist auch hier, dass die Schadstoffprüfung vor dem Rückbau steht und nicht mittendrin.
Bad Godesberg und der Denkmalschutz
Der Villenbestand in Bad Godesberg und in den gewachsenen Lagen ist zu großen Teilen geschützt oder liegt in Erhaltungsbereichen. Das schließt Rückbau nicht aus, verschiebt ihn aber vom Abriss zum kontrollierten Teilrückbau: Anbauten aus den 1970er-Jahren zurückbauen, Innenausbau entfernen, Substanz erhalten.
Solche Arbeiten sind Handarbeit mit kleinem Gerät und einem klaren Plan, was stehen bleibt. Was unter Schutz steht, ist vor der Angebotsabgabe zu klären. Nachträgliche Überraschungen sind hier besonders teuer.
Wo wir in Bonn arbeiten
Links- wie rechtsrheinisch, im Stadtgebiet und im angrenzenden Rhein-Sieg-Kreis.
- Zentrum, Nordstadt, Südstadt, Weststadt
- Poppelsdorf, Endenich, Kessenich, Dottendorf
- Bad Godesberg, Friesdorf, Plittersdorf, Muffendorf
- Beuel, Vilich, Holzlar, Pützchen
- Tannenbusch, Auerberg, Dransdorf, Duisdorf, Lengsdorf
- Sankt Augustin, Königswinter, Bornheim, Alfter, Troisdorf
Zuständigkeiten in Bonn
Für den Abbruch ist die Bauaufsicht der Stadt Bonn zuständig, bei geschützter Substanz zusätzlich die Denkmalbehörde. Ob eine Genehmigung nötig ist, richtet sich nach der Landesbauordnung NRW.
Asbestarbeiten sind unabhängig davon vor Beginn anzuzeigen, in Bonn bei der Bezirksregierung Köln als Arbeitsschutzbehörde. Beide Wege übernehmen wir.
Was dazugehört, was nicht
Leistungen in Bonn
- Asbestsanierung nach TRGS 519
- Entkernung vor Umnutzung und Sanierung
- Teilrückbau bei geschützter Substanz
- Abbruch von Haus, Anbau, Garage
- Erdarbeiten, Baugrube, Verfüllung
- Entsorgung mit Nachweis
Gut zu wissen
- Kein Anfahrtsaufschlag: rund 30 km ab Köln-Höhenhaus
- Schadstoffprüfung vor dem Rückbau, nicht mittendrin
- Denkmalrechtliche Fragen klären wir vor dem Angebot
- Auch im Rhein-Sieg-Kreis zu denselben Bedingungen
Häufige Fragen
Wie schnell sind Sie in Bonn?
Bonn ist rund 30 Kilometer von Köln-Höhenhaus entfernt und damit unser nächstgelegenes Einsatzgebiet außerhalb von Köln. Besichtigungstermine gibt es meist innerhalb weniger Werktage, einen Anfahrtsaufschlag berechnen wir nicht.
Ist bei Bonner Bestandsgebäuden immer Asbest zu erwarten?
Bei Baujahren zwischen 1950 und 1993 ist der Verdacht berechtigt, Gewissheit bringt aber nur eine Materialprobe im Labor. Nehmen Sie die Probe nicht selbst; schon das Abbrechen einer Ecke kann Fasern freisetzen. Die Besichtigung und die Einschätzung, welche Bauteile zu prüfen sind, kosten bei uns nichts.
Können Sie an denkmalgeschützten Gebäuden arbeiten?
Beim Rückbau ja: Anbauten, Innenausbau, Haustechnik, Schadstoffe. Was genau entfernt werden darf, legt die Denkmalbehörde fest, und das klären wir vor der Angebotsabgabe. Die denkmalrechtliche Erlaubnis selbst beantragt der Eigentümer oder sein Architekt.
Wer nimmt in Bonn die Asbestanzeige entgegen?
Die Bezirksregierung Köln als zuständige Arbeitsschutzbehörde, nicht die Stadt Bonn. Die Anzeige muss vor Beginn der Arbeiten vorliegen; wir übernehmen sie und behalten die Frist im Blick.
Arbeiten Sie auch im Rhein-Sieg-Kreis?
Ja, zu denselben Bedingungen. Sankt Augustin, Troisdorf, Königswinter, Bornheim und Alfter liegen alle innerhalb der Zone ohne Anfahrtsaufschlag.
Sagen Sie uns,
was weg soll
Ein Anruf genügt meistens. Sie sprechen direkt mit dem Inhaber, nicht mit einer Zentrale.