Abbruch im
Ruhrgebiet
Essen, Dortmund, Duisburg, Bochum, Gelsenkirchen: rund 70 bis 110 Kilometer entfernt und deshalb ab einer bestimmten Auftragsgröße sinnvoll.
Ab wann sich die Fahrt rechnet
Wir sagen es lieber vorher als hinterher: Das Ruhrgebiet liegt 70 bis 110 Kilometer von unserem Sitz in Köln entfernt. Für eine einzelne Containerfuhre oder eine Kellerentrümpelung ist ein Betrieb vor Ort schlicht günstiger, und dazu raten wir dann auch.
Sinnvoll wird es ab etwa einer Woche Bauzeit: Hallenrückbau, Gebäudeabbruch, eine vollständige Entkernung. Und es wird bei Asbest auch darunter sinnvoll, weil dort nicht die Entfernung den Preis bestimmt, sondern der Schutzbereich, der ohnehin mehrere Tage steht.
Die An- und Abfahrt weisen wir in dieser Entfernung als eigenen Posten aus, statt sie im Quadratmeterpreis zu verstecken. So können Sie uns fair mit einem örtlichen Anbieter vergleichen.
Industriebestand heißt Asbest in der Fläche
Der Gebäudebestand aus der Hochphase des Reviers, also Werkshallen, Lager, Verwaltungstrakte und Werkssiedlungen der 1950er- bis 1970er-Jahre, ist geradezu ein Katalog asbesthaltiger Bauteile. Anders als im Wohnungsbau geht es hier nicht um ein paar Quadratmeter Fliesenkleber, sondern um Flächen.
- Wellplatten aus Faserzement auf Hallendächern, oft mehrere tausend Quadratmeter
- Fassadenplatten an Werks- und Nebengebäuden
- Rohr- und Kesselisolierungen in Heizzentralen und Technikräumen
- Spritzasbest als Brandschutz an Stahlträgern und Decken
- Floor-Flex und Bitumenkleber in Verwaltungstrakten
Hallen und Gewerbebrachen zurückbauen
Ein Hallenrückbau ist etwas anderes als ein Hausabbruch. Die Tragwerke sind weitgespannt, oft aus Stahl oder Stahlbeton-Fertigteilen, und geben ihre Lasten anders ab, als es von außen aussieht. Die Reihenfolge des Abtragens ist deshalb keine Geschmacksfrage.
Auf der anderen Seite steckt in solchen Bauten viel verwertbares Material. Stahl aus Tragwerk und Fassade bringt Erlöse, die wir gegenrechnen, und mineralischer Bauschutt lässt sich sortenrein deutlich günstiger entsorgen als gemischt. Bei den Mengen, um die es hier geht, entscheidet die Trennung über einen erheblichen Teil der Rechnung.
Was im Boden liegt, war früher Betrieb
Auf ehemals gewerblich genutzten Grundstücken hört die Arbeit nicht an der Geländeoberkante auf. Alte Fundamente, Bodenplatten, stillgelegte Leitungen und Tanks liegen häufig da, wo der Neubau hin soll.
Wir führen die Erdarbeiten selbst aus: Fundamente und Sohlen ausbrechen, Baugrube herstellen oder lagenweise verfüllen und verdichten, Aushub abfahren und verwerten. Kommt beim Aushub ein Verdacht auf Bodenbelastung auf, wird das ein eigener Vorgang mit der zuständigen Behörde. Wir halten dann an und sprechen mit Ihnen, bevor weitergemacht wird.
Eine Region, mehrere zuständige Behörden
Das Ruhrgebiet ist verwaltungsrechtlich kein Block. Für den Abbruch ist jeweils die Bauaufsicht der Stadt zuständig, in der die Baustelle liegt. Essen, Dortmund, Duisburg, Bochum, Gelsenkirchen und Oberhausen haben jede ihre eigene.
Bei der Asbestanzeige kommt hinzu, dass die Region auf mehrere Bezirksregierungen verteilt ist. Je nach Stadt ist Düsseldorf, Arnsberg oder Münster die zuständige Arbeitsschutzbehörde. Wer Objekte in mehreren Revierstädten hat, zeigt also parallel bei verschiedenen Stellen an. Wir übernehmen das und behalten die Fristen im Blick.
Was dazugehört, was nicht
Sinnvoll ab dieser Größe
- Hallen- und Gewerberückbau
- Gebäudeabbruch mit Keller und Fundamenten
- Asbestsanierung nach TRGS 519, auch großflächig
- Vollständige Entkernung
- Erdarbeiten, Baugrube, Verfüllung
- Entsorgung mit Nachweis, Metallerlöse gegengerechnet
Dafür besser jemand vor Ort
- Einzelne Container ohne weitere Arbeiten
- Entrümpelungen unter einem Tag
- Kurzfristige Zusatzfuhren binnen 24 Stunden
- Kleinreparaturen und Einzeldemontagen
Häufige Fragen
Ab welcher Größe kommen Sie ins Ruhrgebiet?
Als Faustregel ab etwa einer Woche Bauzeit, also Hallenrückbau, Gebäudeabbruch oder eine vollständige Entkernung. Bei Asbestarbeiten kommen wir auch für kleinere Umfänge, weil dort der Schutzbereich und nicht die Anfahrt den Preis bestimmt. Rufen Sie einfach an, wir sagen Ihnen ehrlich, ob es sich für Sie rechnet.
Wie wird die Anfahrt abgerechnet?
In dieser Entfernung als eigener Posten im Angebot, getrennt von Abbruch, Entsorgung und Erdarbeiten. Damit sehen Sie genau, was die Entfernung kostet, und können uns mit einem Betrieb aus der Region vergleichen. Versteckte Aufschläge im Quadratmeterpreis gibt es bei uns nicht.
Rechnen Sie Schrotterlöse an?
Ja. Gerade bei Hallen und Industriebauten mit Stahltragwerk kommt dabei ein spürbarer Betrag zusammen, den wir gegen die Rechnung stellen. Das ist einer der Gründe, warum sich ein weiter angereister Betrieb bei großen Objekten trotzdem rechnen kann.
Wer nimmt im Ruhrgebiet die Asbestanzeige entgegen?
Das hängt von der Stadt ab. Die Region verteilt sich auf mehrere Bezirksregierungen. Je nach Baustellenort ist Düsseldorf, Arnsberg oder Münster die zuständige Arbeitsschutzbehörde. Für den Abbruch selbst ist daneben die Bauaufsicht der jeweiligen Stadt zuständig. Wir klären beides vor Beginn.
Was passiert, wenn im Boden Altlasten auftauchen?
Dann halten wir an und sprechen mit Ihnen, bevor weitergearbeitet wird. Ein Verdacht auf Bodenbelastung ist ein eigener Vorgang mit der zuständigen Behörde und gehört nicht in einen stillschweigenden Nachtrag. Auf ehemals gewerblich genutzten Flächen planen wir diese Möglichkeit von vornherein mit ein.
Sagen Sie uns,
was weg soll
Ein Anruf genügt meistens. Sie sprechen direkt mit dem Inhaber, nicht mit einer Zentrale.